Schily im Irak?

17. Februar 2009

Hi,

in den 100min “Tagesschau” sehe ich gerade, dass sich Außenminister Steinmeier im Irak befindet. Ok, aber für einen kurzen Moment konnte man Otto Schily auf der Couch sitzen sehen.

Täusch ich mich?

Es gibt eine neue schöne Meldung der örtlichen Polizei. Nicht zu fassen:

Der Schreck war schon groß, als eine 72 Jahre alte Frau am Montag Nachmittag ihre Garage aufschloß. Ihr Auto war nicht mehr da. “Aus der verschlossenen Garage gestohlen”, empörte sich die Rentnerin. Als die Beamten vorsichtig fragten, ob der Wagen nicht auch vielleicht woanders abgestellt sein könnte, kam die energische Antwort, dass dies unmöglich sei. “Nichts ist unmöglich”, bewahrheitete sich umgehend, als ein Nachbar in seine Garage fahren wollte und auf den Toyota der Rentnerin traf, der dort vorbildlich eingeparkt war. “Kann ja mal passieren, man verlegt schon mal was”, trösteten die Beamten vor ihrer Weiterfahrt.

:-D

I am tweeting now ;-)

2. Januar 2009

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    Freud’scher Versprecher?

    26. November 2008

    Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble zeigte unfreiwillig wie und was er offenbar wirklich denkt.

    3. Berliner Medienrede am 24.11.2008

    Das BKA-Gesetz

    18. November 2008

    Eine Sendung zum Thema, die man gesehen haben sollte:

    Tipp: Am besten Playlist aufrufen (spielt alle Teile der Sendung am Stück):
    http://de.youtube.com/watch?v=5nKm4B6DWq0&feature=PlayList&p=95D7DCC3B56CC2B8&index=0&playnext=1

    Kennen Sie das? Sie sind gut gelaunt und geraten in eine Polizeikontrolle. Und weil Sie sich keiner Schuld bewußt sind und auch sonst nichts ausgefressen haben, bleiben Sie auch gut gelaunt.

    Eine weitere bemerkenswerte Meldung:

    Am Dienstagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr … um 18.48 Uhr zu einem vermeintlichen Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus … alarmiert. Da ein Gebäudeschaden nicht auszuschließen war, traf auch eine Streife der Polizeiinspektion … vor Ort ein. Die Einsatzkräfte … sahen keine andere Möglichkeit, als die Tür aufzubrechen. In der Küche war dann der Wohnungsinhaber trotz dichter Qualmentwicklung schemenhaft am Herd stehend auszumachen. Er war bei vollem Bewusstsein und wunderte sich zugleich über den ‘großen Menschauflauf’. Zu einem Feuerausbruch oder ähnlichem kam es glücklicher Weise nicht. Die Einsatzkräfte konnten sich davon überzeugen, dass der Mann einfach nur mit einer zu hohen Temperatur kochte und es sich augenscheinlich auch nicht um eine Bewerbung für das perfekte Dinner handelte.

    “Hoppla!”, dachte ich als N24 über die “Debate” von Obama und McCain berichtete. Das klang etwas anders, als ich es gesehen hatte.

    Ich war extra auf geblieben, und um 3:00h morgens ging es los. Noch einigermaßen wach verfolgte ich auf meinem nagel-neuen Fernseher die Original-Debatte auf CNN. Beim zweiten Duell der beiden US-Präsidentschafskandidaten konnten ausgewählte Bürger Fragen an die beiden Kandidaten – umringt wie zwei Löwen in der Manege – stellen. Nur manchmal switchte ich kurz auf Phoenix, um mir die Simultan-Überserzung anzuhören. Anschließend verfolgte ich noch ein wenig die Analysen auf CNN und Phoenix. Diese waren recht eindeutig und deckten sich mit meinem Eindruck:

    • McCain konnte die Chance nicht nutzen, um aufzuholen
    • Obama bekam merklich mehr Zustimmung (unten wurde ein Stimmungskurve, getrennt nach “male/female”, eingeblendet)
    • Das Thema “Finanzkrise” wurde im ersten Drittel diskutiert und nahm deutich weniger Platz ein als erwartet. Statt dessen wurde dann zu 2/3 über Außenpolitik, Irakkrieg und Healthcare gesprochen

    …mal abegesehen davon, daß ich die Fragen der Zuschauer sehr “artig” und auch inhaltlich “zu vorbereitet” fand.

    Am Vormittag war ich dann gespannt auf die Berichterstattung:

    Auf N24 wird mir dann erzählt: “Die Finanzkrise war dominantes Thema. Aha!?

    Und: auch wenn in der Sache sekundär: Dann wurden Bilder zusammengeschnitten, die es so nicht gab. Obama weist darauf hin, daß er dem Land viel zu verdanken habe (Ausbildung, Karriere,..). N24 blendet dabei Michelle Obama ein und sagt sinngemäß: “Zumindest seine Frau war da etwas gerührt”. Diesen Zusammenhang gab es nicht!
    Michelle wurde am Ende der Debatte in einem ganz anderen Zusammenhang lächelnd eigeblendet: Am Ende wurden beide Kandidaten gefragt: “What don’t you know and how will you learn it?” (salop übersetzt: “Wovon haben Sie keine Ahnung und was tun Sie um sich dazu schlau zu machen?” :-) . Obama begann seine Antwort schwerzhaft damit, daß seine Frau Michelle dazu eine riesen Liste abgeben könnte. Hier wurde Michelle  lächelnd eingeblendet – voher war sie nie zu sehen.

    Zugegeben, das sind keine dramatischen Abweichungen, und ich sehe N24 sowie n-tv gerne. Aber ich war dennoch sehr überrascht so deutlich sehen zu können, daß jeder Bericht “nur” ein Blick der Redaktion auf ein Ereignis ist, und daß es für uns Zuschauer wichtig ist, Dinge zu hinterfragen und sich sein eigenes Bild der Ereignisse zu machen.

    Vielleicht wird das angesichts der akuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklung immer wichtiger.

    Auf Youtube kann man sich die komplette Sendung ansehen.

    denkt…
    Webwombel.

    Die gesamte Debatte

    Sipgate gegen T-Mobile

    10. September 2008

    Tja, wenigstens darf man ja noch seine Meinung frei äußern (AG Frankfurt/Main, Urteil vom 16.07.2008 – 31 C 2575/07-17).

    Frei telefonieren soll man vermutlich nicht – zumin. nicht auf aktuellem Stand der Technik, wenn man Kunde bei T-Mobile ist und ein iPhone nutzt. T-Mobile hat vor dem Oberlandesgericht Hamburg gegen SIPGATE eine einstweilige Verfügung gegen das Bewerben Ihrer IP-Telefoniesoftware für das iPhone erwirkt. SIPGATE bietet eine VoIP-Software, die – vereinfacht gesagt – das Telefonieren über eine Internet-Datenverbindung erlaubt. Diese Telefonate laufen völlig unabhängig von  den üblichen Wegen der “Normaltelefonie”, die über Minutentakt und Paketpreise abgerechnet werden. Ja, klingt nicht nur so – es ist unter’m Strich günstiger.

    Was man sich dabei fragt: Wenn ein großer Mobilfunkanbieter ein modernes Telefon wie das iPhone anbietet, dann muß doch klar sein, daß vom Endkunde auch die technologischen (und übrigens selbstredend legalen) Möglichkeiten genutzt werden. Lustige Vorstellung wenn ein Automobilhersteller plötzlich Dritthersteller von Reifen, Scheinwerfern oder Navis verklagen würde: “Der Verkauf dieser Teile war als Folgegeschäft einkalkuliert und muß verboten werden”. ;-) In diesem Falle ist es aber noch etwas “perverser”. Denn mit den meisten iPhone-Verträgen erwirbt man eine Datenflat. Die Möglichkeit, seine Daten (und auch Gespräche) über das Netzzu senden  bezahlt der Kunde also monatlich.

    SIPGATE viel Erfolg bei der “Verteidigung” ihrer auf dem aktuellen Stand der technik aufsetzenden Software!

    denkt,
    Webwombel.

    P.S.: hmmm… Mal soll die Dinge ja von verschiedenen Seiten betrachten: Es naht das Weihnachtsgeschäft und der Rechtstreit wird regelmäßig Newsmeldungen (und Blogeinträge wie diesen) produzieren… diese Newsmeldungen werden die Leser an an interessierte Kollgegen oder Freunde weiterleiten. Hoffentlich lassen wir uns nicht zu sehr anstecken und holen uns einen Marketing-Schnupfen. ;-)

    Ich zähle mich zu den positiv denkenden Menschen und mag keine ewigen Nörgler, die aus allem ständig das Schlechte wie Würmer aus der Erde ziehen.

    Aber seit heute ärgere ich mich sehr, ja sehr kräftig und übelst über die Telekom, bzw. T-Mobile.

    Am Telefon erfuhr ich, daß T-Mobile kurzerhand, d.h. kurz vor dem 11. Juli (Release-Tag des iPhones) die Ablösesumme für noch laufende Verträge von 10,-€ auf 15,-€ pro Monat erhöht hat. Das heißt: Wer z.B. noch einen laufendenen Relax-Vertrag hat, darf pro noch laufendem Monat satte 50% mehr zahlen. Beispiel: Der alte Vertrag läuft noch 16 Monate und man will in einen iPhone-Vertrag wechseln. Dann zahlt man zusätzlich 240,- € (16x 15,- €) – statt bisher 160,- € (16x 10,-€).

    Ende letzten Jahres lief mein alter Handyvertrag aus und bin auch wegen des iPhones zu T-Mobile gewechselt. Das bereue ich gerade sehr.

    Fühlt sich an wie Abzocke. Telekom, ich finde das ekelhaft.

    Wow! Da bin ich beeindruckt – nee wirklich. Webwombel ist seit über 10 Jahren Apple-User, weil er zutiefst davon überzeugt, daß dies die bessere Wahl ist.

    Seit über 10 Jahren hatte er hunderte Diskussionen über das “warum”, “ob” und “wieso”. Ihr Apple-User kennt das, da heißt es immer: “Da ist doch alles anders”, “Ich krieg ja keine Software dafür” [also "gebrannte Software", Ihr versteht?], “Ich will aber alles installieren können, was es am Markt gibt”, “ähh, so teuer”, “naja, sieht ja schick aus, aber ich weiß nicht…”, “Windows-PCs haben doch alle, das will ich auch”, usw. usw…

    Ein bißchen hatte Webwomel schon aufgegeben. Milliarden Fliegen können sich nicht irren – Hundekot muß gut riechen.

    Axel-Springer, wißt Ihr was Euer Problem sein wird? Vielen Eurer Mitarbeiter wird es schwer fallen, sich an die leichte Bedienung zu gewöhnen :-)

    Schon verrückt – da hat eine ganze (PC-)Generation in Schulungen, Support, BugFixing und Wartung investiert… und nun das. Und ich höre schon die PC-geprägten Leute fluchen: “Das ist doof, das ist anders”. Übersetzt heißt das: “Das ist so leicht in der Bedienung, das versteh ich nicht, ich war es komplizierter gewöhnt”. Springer, stellt Euch auf zwei bis drei Quartale  Kulturschock ein!! ;-)

    Klar, Apple-Rechner sind auch nur Mensch… äh. Computer. Aber man ist viel produktiver, weil weniger Zeit für Treiber-Problem oder DLL-Fehlermeldungen flöten geht. Mal abgesehen davon, daß das Fundament ein UNIX-Betriebssystem ist (sehr vereinfacht gesagt): Eine Art Linux mit cremig zarter Bedienoberfläche.

    Spannend ist nur die Frage, ob man anwendungsseitig auch auf Apple umsteigt. Wird dann die Korrespondenz mit “Pages” geschrieben? Kalkulationen mit “Numbers” gerechnet? Oder MS Exchange abgeschafft und nur noch mit “Mail” gearbeitet? Werden Photos dann mit Aperture verwaltet? Bei aller Apfelliebe, schwer vorstellbar ;-) Demnach müßte ja auf allen Rechnern Windows laufen. Komische Welt. Aber dennoch ein Schritt in die richtige Richtung hinsichtlich Ergonomie, Sicherheit und Produktivität.

    Nunja, ein Lichtblick nach über 10 Jahren. Die Vernunft scheint sich doch durchzusetzen. Gute Entscheidung, Prost auf die IT-Abteilung.

    meint
    Webwombel.